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Pick n Pay führt bedeutende Verbesserungen an seiner On-Demand-Lieferplattform Asap! durch und führt die Unterstützung von Zahlungen vor Ort für seine digitale Geldbörse sowie ein ausgeklügeltes neues System für die Warenauswahl im Geschäft ein. Diese Erweiterungen sollen die Lücke zwischen digitaler Bequemlichkeit und stationärem Einzelhandel schließen, nachdem die Plattform 2025 erfolgreich neu gestartet wurde.\n\nEnrico Ferigolli, Omnichannel-Verantwortlicher bei Pick n Pay, stellte fest, dass Kunden zunehmend Rückerstattungen über eine in-App-Geldbörse statt per Banküberweisung bevorzugen. Als Reaktion darauf gestaltet der Einzelhändler die Geldbörse neu, um sie zu einem wirklich omnichannel-fähigen Instrument zu machen. Sobald das Update verfügbar ist, können Kunden diese Guthaben nicht mehr nur für Online-Bestellungen nutzen, sondern auch Lebensmittel an physischen Kassen bezahlen. Dieser Schritt soll den Kund:innen mehr Flexibilität bieten und einen nahtlosen Übergang zwischen App und Regal ermöglichen.\n\nUm der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, baut Pick n Pay seine Technologie zur Warenauswahl im Geschäft neu auf. Zwar setzt der Einzelhändler weiterhin auf persönliche Einkaufshelfer, um die menschliche Note zu bewahren – etwa um sicherzustellen, dass immer das beste frische Gemüse und Obst ausgewählt wird –, doch wird die zugrunde liegende Software überarbeitet. Das neue System zielt auf schnellere Auftragsabwicklung, höhere Genauigkeit und verbesserte Transparenz für das Management über den gesamten Abholprozess hinweg ab. Ferigolli betonte, dass diese Verbesserungen entscheidend seien, um ein intelligenteres und agileres Ökosystem zu schaffen, das das zweistellige Wachstum bewältigen kann, das der Service kontinuierlich verzeichnet.\n\nDer Asap!-Service hat seine Reichweite auf über 700 Standorte ausgeweitet, darunter Unternehmens-, Franchise- und Spirituosengeschäfte. Unterstützt von einer Flotte von über 2.500 Fahrern erfreut sich der Service unerwartet großer Beliebtheit auch in kleineren Städten wie Port Alfred, Eshowe und Standerton. Dieser Trend zeigt, dass Online-Lebensmitteleinkäufe längst nicht mehr auf große Ballungsräume beschränkt sind. Tatsächlich lag Pick n Pays Online-Penetration im Jahr 2025 bereits deutlich über der nationalen Branchenprognose von 4–6 %, die ursprünglich für 2029 vorgesehen war.\n\nEine der überraschendsten Erfolgsgeschichten war die Integration von Pick n Pay Clothing in die Asap!-App. Die Bestellungen haben die ursprünglichen Erwartungen nahezu verdoppelt, insbesondere bei Familienoutfits während der jüngsten Osterzeit. Obwohl Kleiderbestellungen derzeit aus einem speziellen Dark Store in Johannesburg mit einer Lieferzeit von drei Tagen versandt werden, bestätigte Ferigolli, dass die Verkürzung der Lieferzeiten Priorität für das Entwicklungsteam darstellt. Mit der Integration des Smart Shopper-Loyalty-Programms als zentralem Zugangspunkt gelingt es Pick n Pay erfolgreich, traditionelle stationäre Kund:innen in omnichannel-Kund:innen zu verwandeln, die mit der Marke über alle Plattformen hinweg interagieren.